NEWS
Miss Dich mit den besten Radsportlern und der legendärsten Bergetappe Österreichs. Die k-zwei kommunikation und Sponsoren präsentieren die erste permanente Zeitmessstrecke auf das Kitzbüheler Horn. Startschuss zur Kitzhorn Challenge findet am Samstag 5. Juni 2010 im Rahmen des Tags der offenen Tür „Kitzbühler Horn Radopening“ statt.
Thommy Rohregger und Team-Kapitän Linus Gerdemann haben in einer denkwürdigen „Schlammschacht“ in der Toskana Zeit in der Gesamtwertung gut gemacht. Nachdem das MILRAM Duo im Finale der 222 regnerischen Kilometer von Carrara nach Montalcino wiederholt Akzente setzen konnte, fuhr Tommy Rohregger auf Platz 12 über die Ziellinie und liegt als Neunter der Gesamtwertung, 1:56 Minuten hinter dem Träger des Rosa Trikots.
„Das war eine richtig starke Etappe von uns heute“, resümierte Christian Henn, Sportlicher Leiter Team MILRAM. „Wir haben trotz der unglaublich harten äußeren Bedingungen, mit rund zehn Grad Celsius und Dauerregen, das Rennen geprägt. Linus hat an der Seite des ebenso starken Thomas Rohregger stark gekäpft und im Endeffekt kaum Zeit verloren.“
Zudem konnte Tommy Rohregger drei Punkte für die erste Bergwertung auf seinem Konto verbuchen, nur wenige Kilometer danach sicherte er sich auch die Sprintwertung des Tages.
In der Abfahrt nach der ersten Bergwertung, setzte sich das MILRAM Duo Rohregger und Kapitän Gerdemann zusammen mit einigen der Top-Favoriten um Alexander Winokurwo (Astana), Stefano Garzelli (Acqua & Sapone) und Cadel Evans (BMC Racing) aus der Führungsgruppe ab. Begünstigt durch einen Sturz von dem Gesamtführenden Vincenzo Nibali (Liquigas) konnte das Quintett einen Vorsprung von über 1:30 Minuten erkämpfen, ehe es in das knapp 25 Kilometer lange Finale, geprägt von Schotterpiste und Steigungen von bis zu 16 Prozent, ging.
In dem spannenden Finish erhöhten die Favoriten in der Spitzengruppe an der Spitze erbarmungslos das Tempo, um den zurückgefallenen Favoriten um den Gesamtführenden, dessen Teamkollegen Ivan Basso sowie den Spanier Carlos Sastre (Cervelo TestTeam) weiter zu distanzieren. Im steilsten Abschnitt des Finales zollte das MILRAM Duo dem großen betriebenen Aufwand Tribut und konnten der mittlerweile nur noch aus sieben Fahrern bestehenden Führungsgruppe nicht mehr folgen. Die Führenden machten anschließend den Etappensieg unter sich aus.
Resultat 7. Etappe:
1 Cadel Evans (Aus) BMC Racing Team
2 Damiano Cunego (Ita) Lampre-Farnese Vini 0:02
3 Alexandre Vinokourov (Kaz) Astana
4 Marco Pinotti (Ita) HTC-Columbia 0:06
5 David Arroyo Duran (Spa) Caisse d'Epargne 0:12
6 Stefano Garzelli (Ita) Acqua & Sapone 0:27
7 John Gadret (Fra) AG2R La Mondiale 0:29
8 Michele Scarponi (Ita) Androni Giocattoli 1:01
9 Cayetano Sarmiento Tunarrosa (Col) Acqua & Sapone 1:07
10 Jan Bakelandts (Bel) Omega Pharma-Lotto 1:10
...
12 Thomas Rohregger (Aut) Team MILRAM 1:13
Gesamtwertung:
1 Alexandre Vinokourov (Kaz) Astana
2 Cadel Evans (Aus) BMC Racing Team 1:12
3 David Millar (GBr) Garmin-Transitions 1:29
4 Vladimir Karpets (Rus) Katusha 1:30
5 Vincenzo Nibali (Ita) Liquigas-Doimo 1:33
6 Marco Pinotti (Ita) HTC-Columbia 1:40
7 Linus Gerdemann (Ger) Team MILRAM 1:50
8 Ivan Basso (Ita) Liquigas-Doimo 1:51
9 Thomas Rohregger (Aut) Team MILRAM 1:56
10 Richie Porte (Aus) Team Saxo Bank 2:00
Hey Leute!
Was für ein Tag! Einfach nur unbeschreiblich. Zuerst will ich meinem Teamkollegen Paul "Vossi" Voss zum Bergtrikot gratulieren. Die einzige Bergwertung (eigentlich eine Sprintwertung weil es hier in Holland nicht wirklich viele Berge gibt ;-) konnte er sich in einer Ausreissergruppe souverän sichern! Ein toller Erfolg für unser Team :-)
Das Rennen war geprägt von zahlreichen Stürzen und enormen Menschenmassen entlang der Strecke. Einfach nur "wow" :-) Ich hatte das Gefühl, dass ganz Holland live am Straenrand dabei war. Eine tolle Giroparty made in Holland ;-) Für uns Rennfahrer ergaben sich dadurch aber einige gefährliche Situationen. Die Zuschauer können die Geschwindigkeit mit der wir angedüst kommen leider nur schwer abschätzen - viele Eltern passen leider nur sehr schlecht auf ihre Kinder auf, die dann erst im letzten Moment von der Straße auf das Banquett ausweichen. Digitialkameras verzerren die Optik des Fotographen, der ein Schnappschuss von uns Profis ergattern will - gefährliche Situationen im Minutentakt sind vorprognostiziert.
Ich kam zum Glück ohne Sturz mit der ersten Gruppe ins Tagesziel in Utrecht. Gott sei Dank! Morgen wird es dann nochmal richtig spannend und dramatisch bevor es nach bella Italia geht. 200 km parallel zum Meer stehen uns bevor - der Wind wird morgen eine grosse Rolle spielen. Er kann das Feld wie ein Messer auseinanderschneiden. Das Motto lautet: Immer ganz vorne fahren :-)
Die Reise von Holland nach Italien könnte auch noch zu einem Abenteuer werden. Da auf Grund der Aschewolke wieder zahlreiche Flughäfen geschlossen wurden, kursieren bereits Gerüchte, dass wir mit dem Bus die 1300 km lange Reise zurücklegen dürfen - eine wahrlich sehr sehr harte Extraetappe. Drückt uns bitte die Daumen, dass die Wolke ganz schnell abzieht ;-)
So jetzt gehts auf zum Abendessen....
Liebe Grüsse, euer Tommy
Hallo zusammen!
Das war heute ein imposanter Auftakt! Tausende Menschen bevölkerten die winklige Rennstrecke, die uns Profis kreuz und quer durch Amsterdam führte. Radsportfeeling pur sag ich nur - eine Stadt in rosa :-) Für uns Fahrer war es auf Grund der enormen Menschenmassen ziemlich schwer zum Start zu gelangen. Ich war dann schon richtig froh, als ich pünktlich auf der Startrampe stand ;-)
Für mich lief das Rennen eigentlich besser als erwartet. Als Bergfahrer konnte ich ziemlich gut mit den Zeitfahrspezialisten mithalten und meinen Rückstand in Grenzen halten. Ich bin jetzt richtig froh, dass der Giro endlich losgegangen ist - das Warten hat ein Ende.
Sehr gefreut habe ich mich heute über den Besuch einer "Tiroler Delegation". Angeführt vom obersten Tirol Werber Joe Margreiter und Osttirol Werbung Chef Franz Theurl erhielt ich kurz vor dem Stat beim Aufwärmen Besuch von meinen Landsleuten :-) Fern ab der Heimat tirolerisch reden zu können ist wirklich sehr entspannend ;-) Die Marke Tirol wird uns während drei Wochen ständig begleiten, da beim Giro di Italia im Werbetross und mit Plakaten für mein Heimatland geworben wird.
Morgen dauert der Tag dann schon etwas länger. 210 km müssen wir auf dem Weg von Amsterdam nach Utrecht zurücklegen. Wind, Regen und ständige Richtungsänderungen werden das Rennen prägen. Ein hektisches Rennen und zahlreiche Stürze sind zu erwarten. Also immer schön brav im vorderen Teil des Feldes fahren!!!!
Bis dann, euer Tommy
1-4 von 121 nächste Seite >>